Montag, 28. September 2009

Der Guido ist angekommen

Guido Westerwelle
ist angekommen

Herzliche Gratulation
:-)

Sonntag, 27. September 2009

Sie bleibt

Die Kanzlerin

bleibt an der Macht
2005 - 20..

Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner; * 17. Juli 1954 in Hamburg)

Zwei verschiedene Google-Logos am 27.09.2009

Heute überschneiden sich zwei Anlässe, von denen einer eine Freude ist: Google feiert seinen 11. Geburtstag !
Herzliche Gratulation :-)

Google.com wurde eigentlich am 07.09.1998 gegründet.
Wieso der Googles-Geburtstag auf den 27.09.1998 gelegt wurde, darüber gibt Klaus Patzwaldt im @ – web Suchmaschinen Weblog Auskunft
 
Google feiert 11. Geburtstag

 

Dann hätten wir noch die Bundestagswahl in Deutschland, deren Ausgang leider ziemlich sicher ist.

Heute ist Bundestagswahl!

Systemstart nach Wolfgang Schäuble

Die Süddeutsche titelte am 26.09.2009:
«Super-GAU für den Rechtsstaat».
Ein Systemstart des als verdächtig eingestuften Bürgers frei nach Schäuble könnte (zart dargestellt) etwa so aussehen:

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Der User verbeugt sich wegen Blödheit des Befehls bloss zweimal.
 
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Der User ist leich eingeschüchtert und folgt den Anweisungen:
Zurück | dreimal verbeugen | Weiter
 
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Samstag, 26. September 2009

Gaddafi: Wie unwissend darf ein Staatsmann sein?

Nebst dem üblen Gebaren des Muammar al-Gaddafi in der Uno scheint dieser Staatsmann auch Schiss zu haben vor einem direkten Eingreifen der Schweiz zwecks Befreiung zweier in Libyen festgehaltener Geiseln. – «Staatsmann» muss man Gaddafi wohl nennen, obwohl andere Beschreibungen für ihn zutreffender wären.

Muammar al-Gaddafi im passenden Anzug
Das Blatt 20Minuten vom 25.09.2009 sowie der Tagesanzeiger vom 24.09.2009 und weitere melden:

«… Die beiden Schweizer wurden laut Merz (Schweizer Bundesrat und Bundespräsident 2009 ) von den libyschen Behörden an einen «sicheren» Ort gebracht. Gaddafi habe diese Massnahme damit begründet, dass Libyen befürchte, die Schweiz könnte versuchen, die Geiseln gewaltsam zu befreien. Merz versicherte Gaddafi, dass die Schweiz keine solchen Absichten hege.…»

Besässe Gaddafi die geringste Vorstellung beispielsweise von der Schweiz als neutralem Staat, wüsste er, dass ein militärisches Eingreifen zur Lösung des konkreten Geiselproblems ohnehin nicht in Frage käme. Ebenso wenig wären Aktionen zu erwarten, wie sie die «Operation Entebbe» 1976 oder die «Operation Feuerzauber» 1977 ablieferten.
 
 
Sollte es einem innigen Bedürfnis Gaddafis entsprechen, mit seinen jüngsten wirren Aktivitäten schlicht weltweit die Sau abzulassen, müssten mindestens sowohl seine Zulassung als Redner in internationalen Konferenzen als auch seine Präsidentschaft der Afrikanischen Union dringend überprüft werden.
 
Ferner müsste der Titel dieses Beitrages dann lauten:
« Wie blödsinnig darf ein Staatsmann sein? » oder
« Wie menschenfeindlich darf ein Staatsmann sein? »
 
Stände der Name «Gaddafi» nicht für Massenmord (Lockerbie 1988, La Belle 1986) und respektierte dieser Staatsmann im geringsten die Menschenrechte auch im eigenen Land, könnte man sein Verhalten im weiteste Sinne als originell deuten und seine Ausfälle als Spezialexkurse eben dieses Originals gelangweilt oder schmunzelnd hinnehmen.
 
Leider ist Gaddafi schlicht ein Schädling der Menschen und scheint ein solcher auch bleiben zu wollen.

Donnerstag, 24. September 2009

Ein Herz für Gaddafi !

Nachdem der sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow im Oktober 1960 mit seinem Schuh auf den Tisch klopfte, ereigneten sich einige Ausraster in der Uno, wie die Financial Times Deutschland am 23.09.2009 in einer Bildershow berichtete.
 
Muammar al-Gaddafi leistete sich anlässlich der UN-Vollversammlung bereits Ausraster und Peinlichkeiten in Serie, und seine Zukunft scheint in New York nun schon sehr ungewiss zu sein.

  • Begonnen hatte das Desaster, als er (Muammar) sein Zelt in Bedford (Seven Springs), dem Gelände Donald Trumps, aufstellte – selbstverständlich vertragslos und ohne zu fragen.
  • Bei der Besichtigung der Versammlungshalle schrieb er auf einen dortigen Stuhl « Wir sind hier » - angeblich in zwei Sprachen: Arabisch und Englisch.
  • Den amerikanischen Präsidenten, Barack Obama, betitelte er lobend als «Unseren Sohn (Sohn Afrikas)».
  • Nachdem er vom Präsidenten der UN-Vollversammlung, Ali Treki, mit den Worten «König der Könige» angekündet worden war, hielt er eine überlange Rede von mehr als eineinhalb Stunden, zerriss er einige Seiten der UN-Charta und warf das Ding hinter sich.

Gaddafi wieder aufgetaucht!

Donald Trump zog schliesslich die Konsequenzen und wies Gaddafi endgültig weg.
Es folgte der Abbruch des Zeltes, und der Wüstensohn irrte als Obdachloser und trauriger Vagabund bis vor wenigen Minuten durch New York – war bereits ins Gebiet der Bronx vorgedrungen!
Muammar al-Gaddafi erstarrt vor dem UN-Hauptquartier
Glücklicherweise wurde er dort von einem Care-Team angehalten, beruhigt, entstaubt, etwas gewaschen und schliesslich wieder auf die United Nations Plaza gebracht, wo der Verwirrte urplötzlich in eine starre Haltung verfiel: Seine Linke hatte er zwar bereits situationsgerecht positioniert, die Rechte hielt er hingegen hartnäckig auf dem Rücken. Erst einer jungen «Sheriff’s deputy» gelang es, Gaddafi in jene Position zu bringen, die für ihn zur Zeit angemessen ist.
Muammar al-Gaddafi auf Hilfe wartend
Frisch angezogen guckte der Wüstensohn zwar noch immer merkwürdig aus der Jacke, man möge aber doch ein Herz für den fast verlorenen Sohn haben.
 
Falls Herr BR Hans-Rudolf Merz bei Gelegenheit «seinen» Jet auf dem JFK-Flughafen platzieren sollte, um einige Guantánamo-Häftlinge in die Schweiz zu fliegen, könnte er im selben Aufwasch den Patienten Gaddafi mitzunehmen, damit diesem nach Schweizer Vorbild ordentliche humanitäre Hilfe zukommt – ein Ding, das in den Wüsten Libyens zu fehlen scheint.

Samstag, 19. September 2009

Merkel eine Stasi-Kanzlerin?

Oskar Lafontaine (Die Linke) hat ein weiteres Mal auf die Pauke gehauen und die Kanzlerin Merkel bezüglich ihrer damaligen Funktion in der DDR als FDJ-Funktionärin angegriffen. Solange die Kanzlerin über ihre Tätigkeiten beim MfS (Ministerium für Staatssicherheit) nicht klar Auskunft gibt, werden sich Vermutungen und Verdächtigungen berechtigterweise halten.

Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine

Ob sie nun Mitglied der SED oder einer Blockpartei (Ost-CDU) war, kann weitgehend vernachlässigt werden. Ebenso unwichtig sind gewisse Privilegien, die sie allenfalls aufgrund einer solchen Parteizugehörigkeit genoss - diese waren selbstverständlich und gehörten zum «Tagesgeschäft».
Wichtig ist hingegen die Art ihrer Tätigkeiten als mutmassliche Stasi-Mitarbeiterin. Rein aus dem Organisieren von Theaterkarten wird ihr Job als «hervorgehobene FDJ-Funktionärin für Agitation und Propaganda» kaum bestanden haben.
 
Eine Stasi-Mitarbeit diente weder dem Würfelspielen mit gemütlichem Rotkäppchen-Umtrunk noch dem fröhlichen Kirschenpflücken. Vielmehr hatten diese Mitarbeiter vollkommen treu einem Staat zu dienen, den Merkel am 08. Mai 2009 als «Unrechtsstaat» bezeichnete.

«… Die DDR war ein Unrechtsstaat, auf Unrecht gegründet, ohne legale Opposition, ohne freie Wahlen, ohne unabhängige Justiz, ohne Meinungsfreiheit ...»

Mit dem Bewältigen ihrer DDR-Vergangenheit scheint diese Kanzlerin nicht sonderlich angemessen umgehen zu können: So liess sie ein Photo aus «Gründen des Schutzes ihrer Privatsphäre» sperren, das sie in der Nähe des Geländes von Robert Havemann zeigt (Spiegel vom 30.09.2005).
 
Machte Merkel als Stasi-Mitarbeiterin in der Tat aktiv an den Observationen, Bespitzelungen und Quälereien mit, unter denen Robert Havemann jahrelang schwer zu leiden hatte, ist sie als Kanzlerin untragbar und hätte nie in dieses Amt gewählt werden dürfen.
 
Manche Amerikaner fragten sich nach dem Abgang des letztlich meist gehassten Präsidenten der USA, George W. Bush (2001 - 2009), wieso sie ein derartiges Individuum ein zweites Mal wählen konnten …
 
 
Gregor Gysi

Gregor Gysi

Es scheint zum guten Ton gewisser «Public-Value-Medien» zu gehören, die Partei «Die Linke» auf einer ganzen Palette von «Gefahr» bis «letzter DDR-Dreck» einzustufen und insbesondere Oskar Lafontaine als leicht vertrotteltes Original darzustellen.
 
Mit Gregor Gysi verfährt man etwas anders, gezwungenermassen wohl auch seiner Popularität wegen: Man ist bemüht, ihm eine «bewusste» Stasi-Vergangenheit anzuhängen, so auch im Spiegel vom 02.06.2008 «Stasi-Spitzel wurde man auch ohne Verpflichtungserklärung»
 
 
Die Kanzlerin bestreitet, je so eine Verpflichtungserklärung unterschrieben zu haben. Nun, was für den Gregor gilt, sollte denn auch für die Angela gelten. Ein Unterschied zwischen den beiden bezüglich einer möglichen Stasi-Tätigkeit besteht auch darin, dass die Merkel wenig an Glaubwürdigkeit geniesst.
 
Letztlich darf man sich fragen, was denn schmutziger sei:
Ein «personalisierter Kampf» zur Wahrheitsfindung oder das Verschleiern von Tätigkeiten, die eindeutig zum Nachteil von Menschen gedacht sind.
 

Links

Donnerstag, 17. September 2009

Die Grünen: Die Merkel bleibt sitzen

Träge und verträumt, gerade so, wie sie somnambul durch den Wahlkampf wandelt, klebt die Merkel in ihrem Sessel und ist was sie ist: Gerne Kanzlerin.
 
Derweil ackert ihr Traumpartner Guido Westerwelle was das Zeug hält, kann das Phlegma hingegen zu wenig Ordentlichem bewegen, ausser einigen Äusserungen, deren böse Folgen nach der Wahl zu befürchten sind.
 
Eine schöne Idee aus dem Kanal der Grünen, frei nach Loriot ausgestaltet aber vielleicht ein bisschen zu zahm. Immerhin endet die Satire mit dem «finalen Rettungsschrei» der Sesselkleberin.
 

Dienstag, 15. September 2009

Eine SPD-Wahlkarte für den 27. September 2009

Eine Partei – Eine Karte – Ein Kanzler.

SPD-Karte 01

CDU-Wahlkarten zum 27. September 2009

Es ist "Zeit für Taten"!
Nach dem mittelmässigen Abschneiden der Kanzlerin im TV-Duell vom 13.09.2009 braucht die CDU Hilfe. Dasselbe gilt natürlich auch für Angela Dorothea Merkel, geborene Kasner, ob sie als IM Stasi nun Erika oder sonstwie hiess.

Merkel-Karte 01

Aber ja doch! Zu zweit läuft alles viel besser.

Merkel-Karte 02

Von der ehemaligen FDJ-Leitungssekretärin über die Kirche zur CDU, danach Ministerin, Kanzlerin schliesslich Barbie und nun erneut Kanzlerin?
Da dreht sich Robert Havemann im Grab um.

Merkel-Karte 03

 
Merkel-Karte 04

 
Merkel-Karte 05

Merkels «Zuverlässige Regierung» mit stets präsenter Hand und der Devise: «Wachstum über alles!»