Samstag, 30. Januar 2010

WEF: In Vollausrüstung zum Steh-Pinkeln

Nachdem der Bürgermeister von London, Boris Johnson, sich in seiner persönlichen Freiheit arg gestört fühlte und meinte, es gebe im Kanton Bern Regionen, wo ein Mann nach 22:00 Uhr nicht mehr im Stehen pinkeln könne, aus Angst, die Nachbarn zu stören, kam dem Glücklichen – Gott sei's gedankt – eine Idee, die auch für andere Verbotsphobiker hilfreich sein könnte.

Um sich durch ein vollkommen unpassende Steh-Pinkel-Verbot nicht gänzlich in die Knie zwingen zu müssen, legte er sich ein Exoskelett zu und schaltet dies auf «Nur Stehen», wenn er muss.
 
Nachdem Alexander Tschäppät, Stadtpräsident von Bern, von der gloriosen Idee erfuhr, übergab er seinem Kollegen einen Schutzhelm mit dem Worten: «Falls Dir eine eis ufe Gring söt houe oder süsch no ufe Gring gheisch …»
 
Nun, nachdem für Boris Johnson keine grösseren Probleme mehr anstehen, wird er auch die Sache mit «seinen» Hedge-Fonds-Managern und Investment-Banker in den Griff kriegen.
Boris Johnson mit Exoskelett Alexander Tschäppat lacht sich tot Boris Johnson mit Exoskelett und Schutzhelm
Angesichts seiner immensen Pipi-im-Sitzen-Phobie erscheint Londons Bürgermeister Boris Johnson im stützenden Exoskelett. Alexander Tschäppat, Stadtpräsident von Bern, lacht sich noch beim Eislaufen tot und schenkt Johnson einen Schutzhelm. Boris Johnson in Vollausrüstung zum Steh-Pipi ist rundum glücklich.

Kommentare:

Titus hat gesagt…

Hmm... im Moment scheint mir die Gefahr grösser, dass umgezogenen Investment-Banker Daten geklaut werden statt dass sie nachts beim Pinkeln im Stehen eins aufs Dach bekommen... :-)

quantensprung hat gesagt…

Könnte in der Tat so aussehen.

Doch hier werden nur Johnsons Phobien beschrieben.
Dazu stellt sich natürlich die Frage, ob es für diese Bankers nicht einfacher wäre, die Daten gleich eigenen Rechts zu klauen, sich selber eins über die Rübe zu hauen und sich schliesslich als Opfer zu deklarieren.

Von irgendwas müssen die Bankers ja leben, sei's auch nur vom Datenklau, wenn ihnen schon die traditionellen Bonis gekürzt oder gar weggenommen werden.