Freitag, 16. April 2010

Vulkanasche: Merkel von Wolke ausgesperrt

Die USA-Reise der Kanzlerdarstellerin hat Europa einige merkelfreie Tage beschert, obwohl man täglich über merkwürdige Ereignisse informiert wurde. Nachdem der Atomgipfel ohne konkrete Beschlüsse endete, Hollywood-Grössen an ihrem Erscheinen kein grosses Interesse zeigten, obwohl ihr Gouverneur Schwarzenegger sogar ein kalifornisches Studium andichtete, versuchte sie es an der Stanford-Uni schliesslich noch in Wissenschaft.

Das alles scheint dem Vulkan Eyjafjallajökull endgültig zu viel geworden zu sein, er spie weiter und schickte eine riesige Aschewolke nach Europa, um dieser Merkel die Heimreise nach Deutschland so richtig zu versauen. Nun musste sie sich zwischenzeitlich in der Tat in Lissabon niederlassen.
 
Ob die Portugiesen Freude an der Merkel besitzen, ist sehr fraglich, hat sie sich doch anlässlich der hohen Verschuldung Griechenlands über einen möglichen Ausschluss von Defizitsündern aus der Euro-Zone geäussert. Nun, sie kann sich ja in ein Hotelzimmer einschliessen und an einsamen Stränden putzig für schöne Bilder posieren.
 
Von mir aus kann sie ruhig in Lissabon bleiben. Neben dem amerikanischen Traum sollte sich auch ein portugiesischer realisieren lassen. Tellerwäscherinnen kann man überall gebrauchen. Gegen die Vereinsamung, könnte man ihr den Schläger und Lügner Bischof Mixa hinschicken. So wäre man auch den los, und Merkel könnte ihn mit eiserner Faust Mores lehren.
 
Sollten alle Stricke reissen, existiert als Plan B das US-Projekt:
Grundsätzlich sind die USA weder an Merkel noch an Mixa interessiert. Zuverlässige Quellen liessen aber verlauten, in Guantánamo könne man immer Personal brauchen. Werde die US-Basis in ferner Zukunft mal geschlossen, hätte Nachbar Raúl Castro sicherlich Verwendung für das nette Duo: Leute mit Stasierfahrung und Schläger seien dort sehr willkommen.
 

Nachtrag: 18.04.10 | 00:10

Die Merkel wollte in Lissabon partout keine Teller waschen und zog nach Rom, wo der Papst soeben auszog, um im Tiefflug nach Malta zu eilen.
Nach einer angeblichen Autopanne verschlug es sie nach Bozen, von wo sie morgen – ebenfalls im Tiefflug – nach Berlin flattern möchte.
Verteidigungsminister zu Guttenberg hat in der Türkei verletzte Soldaten abgeliefert und ist danach in ein Geheimnis abgetaucht.
 
Ich hoffe bloss, wir werden nicht alle verarscht im Sinn eines HAARP-Experiments oder oder einer NRF-Übung. Nun ja, vielleicht sieht Schweinegrippe in Aschenform auch so aus. Climategate hatten wir schon, vielleicht folgt bald Ashgate?

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Kommentare:

Lupe, der Satire-Blog hat gesagt…

bezüglich vulkansprache finde ich immer noch den spruch von gordon brown am besten, als er sich an island wandte: "bring me cashes, not ashes."

web.quantensprung hat gesagt…

@lupe
Perfektes Schlagwort!
Hast Du es erfunden?
«Cash instead of Ash» eröffnet für das Giesskannen-Prinzip ganz neue Perspektiven.
Da keiner so genau weiss, was wirklich in der Wolke ist, jeder der von ihr betroffenen Staaten hingegen insgeheim darauf hofft, in die Staatskassen würden Milliarden gespült, lässt man die Flugflotten genau aus diesem Grund am Boden:
Triebwerke könnten richtige Money-Killer sein, im Fall, dass die Isländer sich doch entschlossen haben sollten, auf ungewöhnlichem Weg ihre Schulden zu begleichen. Da sie die Luftströmungen nicht so im Griff haben und gezieltes Ausgiessen der Wolkeninhalte kaum möglich ist, wird es zweifellos zu grossen Enttäuschungen führen.

Die Eidgenossen dürfen sich hingegen freuen:
Die Wolke bleibt bei ziemlich statischer Wetterlage über der Schweiz stehen. Sollte es nach einem Asche-Stau zu Regenfall kommen, dürfte das zu einer grösseren Cash-Ausschüttung führen. Bundesrat Merz, der trotz Bundesrat-Jet nichts erreicht, wenn er etwas abholen (Libyen-Geiseln) möchte, wird einen möglichen Cash-Überschuss an England überbringen dürfen und mächtig stolz sein.

Es ist zum Freudentränen heulen ….