Sonntag, 25. Juli 2010

Loveparade 2010: Die Tragödie von Duisburg

Loveparade Duisburg 2010:
«The Art Of Love» hat in einer Tragödie geendet:
 
21 Menschen starben,
über 500 wurden verletzt.

Tragödie Loveparade 2010

Weitweg von Deutschland habe ich mich seit Jahren, wurde Loveparade gesendet, mittragen lassen von der Stimmung der Rhythmen, der fröhlichen Menschen, von lustigen, bizarren und übermütigen Szenen. Nun hat sich ein dichter Schleier von Leid, Traurigkeit und Fassungslosigkeit über Loveparade gelegt. Ich denke an die Opfer und ihre Angehörigen und versuche ihnen nachzuempfinden.

Doch weiter nach der Tragödie!

Auch wenn die Verantwortlichen im ersten Schock planen, Loveparade für immer abzusetzen: Es soll ein Weiterleben des Festes geben. Irgendwann, irgendwie. Nach einer Pause wird es möglich sein, auch im Gedenken an die Opfer.

Nachtrag 26.07.2010 – 21:30

Es war nicht leicht, die gestern noch errechneten über 340 Verletzten auf über 500 zu korrigieren. Die Zahl der Toten jetzt von 19 auf 20 anheben zu müssen, ist einfach nur schlimm und sehr, sehr traurig.

Nachtrag 28.07.2010 – 12:00

Ein weiteres schwerverletztes Opfer ist vergangene Nacht verstorben.
Damit sind 21 Tote zu beklagen.

Links

Kommentare:

Balrog hat gesagt…

Das ist typisch für Deutschland. Geht etwas mächtig in die Hose, wird sofort alles gecancelt. Die Loveparade sollte es weiterhin geben. Es kann doch nicht so schwer sein, ein geeignetes Gelände zu finden.

Aus dieser Tragödie muss man Lehren ziehen und nicht den Kopf in den Sand stecken.

LG Jürgen

web.quantensprung hat gesagt…

Ja, nach einer Pause der Empathie mit den Angehörigen, sollte sie wieder starten.
Sicherlich erschiene sie in einem etwas anderen Gewand - mit Gedenkminuten an die einstigen Opfer. Würde sie in Deutschland wirklich als Kulturgut integriert, könnte Loveparade durchaus zu Integration und Identifikation beitragen.
Das weitere der Antwort auf Deinem Blog …